Das Beste kommt zum Schluss
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Der Anfang vor dem Start
Ein Freitagabend, Feierabend. Eigentlich schon mit der Schulwoche abgeschlossen, entspannen. Nun sieht man aber draussen den Nebel in der Nacht, das wäre doch optimal für Langzeitbelichtungen (düstere, magische Stimmung und so…). Hm, Zeit? – Habe ich. Lust? – Lieber rumfletzen oder fotografieren, fotografieren! Idee? – Vorhanden! Akkus voll? – Glück gehabt, sind voll. => Na dann los!
Wie die Foto-Tour anfing
Nun ist die Fotoausrüstung vollständig, Stativ, Kamera, Tele, Zoom, Weitwinkel und krimskram. Der erste Schritt aus der Tür: Brr, wir haben ja Winter und -5 Grad. Geh ich zurück, oder ziehe ich es durch? Finger abfrieren ist die richtige Antwort! Daher den ersten Spot auskuntschaften – ein Kreisverkehr. So positionieren, sodass man keinen stört, aber alles draufhaben. Check! Nun Belichtungszeit, Iso, Blende und fertig. Nun können die Autos, Busse und Fahrradfahrer kommen. Nicht die Geduld verlieren…, Ampelphase abwarten…, Mist, zu wenige Fahrzeuge. Nächste Ampelphase abwarten und auslösen, nicht verwackeln, Geschafft!
Im Foto Fieber
Nun Location 2, eine Kreuzung mit Autofahrern von 5 Seiten, lange Belichtungszeit und auslösen. Zu hell. Blende weiter zu, auslösen, zu wenig Autos. Auslösen und Geschafft! Location 3, eine große Kreuzung mit U-Bahn, Bus, und Autos. Ampelzeit messen, Belichtungszeit einstellen, Blende und Iso anpassen und warten bis eine Bahn kommt. Check! Dann nochmal nur den Bahnhof mit vorbeifahrenden Zügen. Fertig!
Das beste kommt zum Schluss
Nun auf dem Rückweg, da einem die Finger einfrieren, die Füße und die Gelenke wehtun. Man ärgert sich, dass man das Makro-/Weitwinkel-Objektiv mitgenommen hat. Da läuft man an einem alten Spielwaren-Geschäft vorbei, dass so toll leuchtet durch das heruntergelassene Gitter. Zwischen den Streben sieht man dann das schöne Modell-Auto, wie es im warmen, gemütlichem über einem steht, aber unerreichbar hinter Gitter. Da fällt einem in der Trance ein – man hat ja noch das Makro-/Weitwinkel-Objektiv dabei. Dann nutzt man doch mal das alte Prachtstück. So nah ran, wie es geht, um die größtmögliche Schärfentiefe zu haben und klack, ja das mittlerweile nostalgisch gewordene Klacken einer Spiegelreflexkamera. Da hat man den Augenblick eingefroren, wie man selbst. Das beste kam zum Schluss.
Das Ende nach dem Schluss
Nun wärmt man sich bei einer Tasse Kakao oder alternativ auch Tee in der Wohnung wieder auf, steckt seine Speicherkarte an den Laptop, poliert seine Bilder und schläft ganz zufrieden ein. Und irgendwann kurze Zeit später denkt man sich, das ist eine Zielfoto-Story wert. Da ist sie!











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