Chasing Lights: Mein Abend am Kahlen Asten
Eine Story von Markus S
14.01.2026
Copyright: Markus S | Aperture: f/2.8 | Camera: Canon EOS R6m2 | Exposure Time: 15/1 | ISO: 3200 | Date & Time: 2025:11:21 19:05:00 | | Focal Length: 16/1 | Color Space: 1 | Shutter Speed: -3.906891
In dieser Story



Der “Golden Run” zum Start
Ich komme gerade rechtzeitig an, als die Sonne tief steht. Der Wald brennt förmlich. Ich positioniere mich so, dass die Sonne genau zwischen den Stämmen hervorblitzt – der perfekte Sonnenstern . Der Kontrast zwischen dem warmen Orange und dem kalten, blauen Schatten im tiefen Schnee ist genau das, wonach ich gesucht habe. Sogar die kleinsten Details im Eis fangen an zu leuchten.
Stille und Fokus
Nachdem die Sonne weg ist, kehrt eine fast magische Ruhe ein. Ich ziehe meine gelbe Jacke fest zu – sie ist nicht nur mein Schutz gegen die klirrende Kälte, sondern auch mein bewusster Farbtupfer im tiefblauen, verschneiten Wald. Inmitten der riesigen Tannen wirkt alles friedlich, fast schon surreal.
Ich nutze die “Blaue Stunde”, um die Lichtstimmung aufzusaugen und mein Equipment für die Nacht vorzubereiten.
Die Jagd nach den Sternen
Dann wird es ernst: Astrofotografie. Mit der Taschenlampe bahne ich mir den Weg durch den kniehohen Schnee. Es ist stockfinster, aber die Luft ist so klar, dass man das Gefühl hat, man könnte die Sterne berühren. Ich stelle das Stativ auf, richte die Kamera gen Himmel und warte.
Das Ergebnis? Die Milchstraße spannt sich in einer unglaublichen Klarheit über den Kahlen Asten. In diesem Moment, allein auf dem Gipfel mit der Galaxie über mir, weiß ich wieder, warum ich die Kälte und den schweren Rucksack auf mich nehme.
Einfach nur magisch.















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