Auge in Auge
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endete eine Fotosession zuhause im Garten, die mit einem überraschenden Bild von 12 Goldammern begann.
Noch nie konnte ich zuhause im Garten so viele Goldammern bei der Futtersuche an einer Stelle sehen. Dieser Umstand beflügelte mich, am offenen Fenster unter dem weit herunter gelassenen Rollladen hindurch nach Futter suchenden Vögeln Ausschau zu halten.
Nachdem es Tage zuvor immer wieder ein wenig geschneit hatte, kamen die unterschiedlichsten Vogelarten, um an den verschiedenen Futterstellen etwas Nahrhaftes zu finden.
Wie schon erwähnt waren es sehr viele Goldammern, zu denen sich Buchfinken, Amseln, Stieglitze, Stare, Blaumeisen, Ringel- u. Türkentauben sowie auch Rabenkrähen gesellten. Besonders habe ich mich über den Besuch von Haubenmeisen und einem Kernbeißer gefreut.
Ich hatte bereits sehr viele Aufnahmen gemacht, als plötzlich der laute Ruf/Aufschrei einer Amsel alle Vögel zur Flucht bewegte. Im Bruchteil einer Sekunde war im Garten und auf den benachbarten Bäumen kein einziger Vogel mehr zu entdecken, bis auf einen, der sich im Esskastanienbaum niedergelassen hatte. Es war wieder einmal ein Sperber, der schon oft vorher im Garten aufgetaucht war und sich insbesondere für die Türkentauben interessierte. Dieses Mal konnte er schauen wohin er wollte, es war kein einziger Vogel mehr für ihn zu greifen. Rundum suchend hatte er mich plötzlich Auge in Auge im Blick, worauf er abflog und sein Besuch in unserem Garten für Ihn ohne Beute endete.






















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