Auf den Spuren von Jane Goodell und Dian Fosseyv
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Im letzten Jahr haben wir eine Reise nach Uganda und Ruanda gemacht. Die Reise war über ein Reisebüro gebucht worden. Wir hatten einen deutschsprachigen Reiseführer.
Unser Wunsch war es, Menschenaffen (Schimpansen und Gorillas) in freier Wildbahn zu erleben. Wir wurden dabei von einem Local Guide übernommen. Was wir auf der Reise an Naturerlebnissen hatten, übertraf unsere kühnsten Erwartungen, insbesondere sind die Erlebnisse mit den Menschenaffen unvergesslich.
Mit dabei war meine Nikon- Ausrüstung, bestehend aus Z8, Z6III, dem Nikkor Z 180-600mm F5,6-6,3 VR, dem AF-P Nikkor 70-300 f/4,5-5,6E ED VR und dem Nikkor Z 24-120mm S f/4 für Landschaftsaufnahmen. Bewusst habe ich auf das 100-400mm verzichtet, da die Besuche bei den Menschenaffen im Urwald bei den vielen Bäumen eine nähere Distanz erfordern würden.
Das hat sich in der Realität auch bestätigt. Die Affen wurden in Gruppen von Maximal 10 Menschen besucht. Ein Abstand von 10 Metern sollte eingehalten werden. Oft kamen aber die Menschenaffen bedeutend näher, ohne dass man ausweichen konnte.
Der Besuch bei den Schimpansen stand als erstes auf der Reiseroute. Leider waren auch viele Besucher mit dem Handy unterwegs und haben sich den Tieren unangemessen angenähert, so dass ich mit meiner langen Brennweite oft zwischen den Touristen durchfotografieren musste oder unmittelbar hinter den Affen Beine im Bild hatte. Glücklicher Weise ist eine Retusche für Photoshop nicht das Problem.
Meine Frau hat übrigens mit Ihrer Fuji- Ausrüstung Pech gehabt, das 18-120mm hat leider seinen Dienst versagt. So habe ich ihr die Z6III mit dem 24-120mm gegeben, was bei diesem Ausflug auch eine willkommene Ergänzung war.
Als nächstes haben wir die Gorillas auf der Uganda- Seite besucht. Es war nur eine kleine Gruppe mit einem Silberrücken. Die Affen haben sich auf einer Wiese mit grünen Ranken den Bauch vollgeschlagen. Hier konnten wir mehr Abstand einhalten. Deshalb war ich mit dem 70-300mm besser aufgestellt.
Nach Wechsel auf die Uganda- Seite stand noch einmal ein Gorilla- Tracking an
Leider hatten wir auch diesmal umfassend Handy- Fotografen dabei, die im Jagdeifer oft den Abstand vergessen hatten.
Insgesamt hat die Nikon- Ausrüstung einen zwiespältigen Eindruck auf mich gemacht. Zwei Dinge sind mir besonders negativ aufgefallen:
- Das 180-600mm zeigt unverhältnismäßig starke Chromatische Aberrationen, die auch die Automatik in Lightroom nicht beseitigen kann. Ich musste zahlreiche Bilder mühsam mit Kopierstempel nachbearbeiten
Anbei ein Bild eines Graufischers, wo ein Entfernen der CAs nicht möglich war, da das Gefieder des Vogels schwarz und weiß gemustert ist. Die blauen Farbsäume haben im Gefieder nichts zu suchen.
- Die Motivautomatik in der Z8 funktioniert leider nicht immer zuverlässig.
Oftmals musste ich in dem manuellen Modus ausweichen, da die Kamera vom Auge des Tieres auf eine Auffälligkeit im Gelände gewechselt hatte.
Unter dem Strich sind aber auch einige der besten Tierbilder entstanden, die ich bisher machen konnte,















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