Alle Jahre wieder, die gefrorene Seifenblase
In dieser Story


Es braucht nur wenige Zutaten – Wasser, etwas Spülmittel (ohne Balsam), ein Hauch Zucker – warme Kleidung und Geduld.
Wenn die Temperaturen auf etwa -7 Grad fallen, beginnt das alljährliche Ritual: eine zarte Seifenblase wird vorsichtig in die Winterluft gesetzt.
Wichtig ist ein möglichst glatter, kalter Untergrund und Windstille, dann geling es leichter. Ich habe hier eine Eisplatte genommen.
Dann heißt es warten. Beobachten. Staunen.
Im richtigen Moment friert die Blase langsam zu, während sich feine Kristallstrukturen wie Federn auf ihrer Oberfläche ausbreiten. Jeder Frostmoment ist einzigartig – ein kleines Wunder, das sich nur für Sekunden zeigt.
Die Bilder dieser Serie entstanden in den frühen Morgenstunden, freigestellt im Gegenlicht. Durch das Spiel mit Makrofotografie wird sichtbar, was dem bloßen Auge oft verborgen bleibt: Die filigrane Schönheit des Winters in seiner vergänglichsten Form













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