Sirui stellt neues Vision Prime Lineup vor: 15mm, 75mm und 150mm Macro ab sofort bestellbar

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Sirui hat die Vision Prime 1 Serie seit dem 6. Juli um drei Brennweiten erweitert und macht damit aus einem guten Trio ein vollständiges Sechser-Set für Vollformat-Cinema-Produktionen. Das 15mm T1.6, das 75mm T1.4 und das 150mm T4 Macro (1.5x) sind ab sofort bestellbar, unter anderem im deutschen Sirui Shop. Ausgeliefert wird in der zweiten Jahreshälfte 2026.

Die VCM-Linie startete im Juni 2024 mit dem RF 35mm f/1.4L VCM. Seitdem sind fünf weitere Brennweiten hinzugekommen: 14mm, 20mm, 24mm, 50mm und 85mm — alle f/1.4, alle mit einheitlichem Filterdurchmesser von 67mm, alle mit VCM-Autofokus. Das 105mm würde die Reihe nach oben hin abschließen.

Was neu ist und was sich ändert

Die bestehenden 24mm, 35mm und 50mm T1.4 haben das Kernpaket für narrative und dokumentarische Produktionen abgedeckt. Die drei neuen Brennweiten erweitern die Serie an beiden Enden und fügen dazwischen etwas hinzu, das die ersten drei nicht hatten.

Das 15mm T1.6 bringt echtes Weitwinkelterritorium: 25° breiter auf der Diagonalen als das 24mm, was in der Praxis einen fundamental anderen Look bedeutet, nicht bloß ein bisschen mehr Bildfeld. Der Filterdurchmesser wächst hier von 67mm auf 77mm, das einzige Modell der Serie, das vom einheitlichen Durchmesser abweicht.

Das 75mm T1.4 ist die vorhersehbarste Ergänzung und damit vielleicht die nützlichste. Dieselbe Lichtstärke wie die 24/35/50mm, nahtlose Belichtungskontinuität beim Objektivwechsel, keine Neuausrichtung am Gimbal nötig. Für Dialogszenen und Portraitarbeit in einem kompakten, leichten Körper.

Das 150mm T4 Macro (1.5x) ist das ungewöhnlichste Modell. 1,5-facher Abbildungsmaßstab bei einer minimalen Einstellentfernung von nur 29cm, das öffnet Einsatzmöglichkeiten von Produktfilm über Naturaufnahmen bis Texturshorts, die mit den anderen Brennweiten nicht möglich waren. Der Kompromiss: T4 statt T1.4 ist eine deutliche Abschwächung der Lichtstärke, die für Lowlight-Shooting weniger geeignet ist. Für Close-Up-Arbeit, wo Entfernung und Licht kontrolliert werden, ist das kein Problem.

Was die Serie ausmacht

Der eigentliche Vorteil der Vision Prime Serie ist nicht eine einzelne Brennweite, sondern das System als Ganzes: einheitliche Gear-Position, identische Fokusring-Charakteristik mit 270° Fokusweg, eine Optik für alle vier Bajonette. Der native Sony E-Mount lässt sich ohne Shimming auf RF, Z und L tauschen. Vier Schrauben, rund 30 Sekunden, fertig. Für Renthäuser oder Setups mit mehreren Kameraplattformen ist das praktisch relevant.

Der 46mm Bildkreis deckt Vollformat, S35 und Large-Format-Cinematographie ab. Beim Filmen im Open Gate (das 150mm profitiert hier besonders) gibt es kein Vignetting an den Ecken.

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ZIELFOTO Crew
07.07.2026

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