Insta360 Luna Ultra ist offiziell, aber noch nicht in Deutschland verfügbar

Insta360 hat als erste gezwinkert. Genau einen Tag nachdem PetaPixel das Patt zwischen DJI und Insta360 beschrieben hatte. Beide Unternehmen hielten ihre Dual-Kamera-Pocketkameras zurück, um nicht zuerst unterboten zu werden. Nun hat Insta360 die Luna Ultra offiziell vorgestellt. In Deutschland ist die Luna Ultra allerdings aktuell noch nicht verfügbar.
Was die Luna Ultra kann
Das Dual-Sensor-System ist das Herzstück. Der Hauptsensor ist ein 1-Zoll-CMOS mit einem Leica-Summicron-Weitwinkelobjektiv bei 18mm und f/1.8. Dazu kommt ein zweiter 1/1,3-Zoll-Sensor mit einem Teleobjektiv bei rund 70mm Äquivalenz und f/2,8. Zusammen ergibt das bis zu 3,9-fachen optischen Zoom und bis zu 6-fachen verlustfreien Zoom, insgesamt bis 12-fach digital erweiterbar.
Video: 8K bei 30fps, 4K bei 120fps und 4K bei 240fps für Zeitlupen. Dolby Vision HDR, 10-Bit iLog, H.265 mit bis zu 120 Mbps. Fotos wahlweise in RAW oder JPEG.
Was die Luna Ultra technisch von anderen Pocket-Kameras unterscheidet, ist das modulare “Twist”-Design: Der Gimbal-Kopf lässt sich vom Handle trennen. Das bedeutet, der Gimbal-Kopf kann separat auf einer Drohne oder in einem anderen Rig betrieben werden, während das abnehmbare OLED-Display als Fernbedienung und Live-Monitor funktioniert. Das ist kein Gimmick für Creator, die zwischen verschiedenen Setups wechseln, ist das ein echter Workflow-Vorteil.
Die Leica-Partnerschaft geht über das Logo hinaus: Optik, Farbabstimmung und Kalibrierung wurden gemeinsam mit Leica entwickelt, das hatte Insta360 bereits auf der NAB bestätigt.
Preise und Bundles
Das Standard Pack kostet 729 Euro, das Creator Pack inklusive Insta360 Mic Pro 929 Euro. In Deutschland verzögert sich der Verkaufsstart etwas, während in Frankreich, Spanien und Italien bereits bestellt werden kann zu erwartend identischen Preisen.
Warum Insta360 jetzt gezeigt hat
Der Grund liegt im US-Markt. DJI darf den Pocket 4P in den USA nicht verkaufen, Insta360 schon. Damit kann Insta360 zuerst enthüllen, sämtliche US-Vorbestellungen einsammeln, und dann notfalls in anderen Regionen preislich auf DJI reagieren wenn der Pocket 4P seine Karten zeigt. DJI hat kaum eine Möglichkeit, das zu kontern.
Der DJI Pocket 4P ist damit weiterhin das große Fragezeichen. Specs und Preis kennt noch niemand die Luna Ultra definiert jetzt die Messlatte.
Wir hatten die Luna Pro bereits mit erstem Bild vorgestellt. Das kleinere Modell mit Einzelobjektiv soll kurz nach der Ultra folgen.







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