Habe mir dann Locationscout doch mal angeschaut.
In der großen Übersicht war ich im ersten Moment erschrocken, wieviele Punkte es in meiner Gegend gibt.
Dann habe ich den Punkten auf den Zahn gefühlt und gemerkt, dass noch jede Menge Punkte fehlen.
Bei einigen Punkten ist eine präzise Navigation zu Fuß dorthin nicht möglich - teilweise Lebensgefährlich.
Man fährt an eine Stelle und möchte sein Foto machen und gelangt nicht zum Spot.
Bei uns im Mittelgebirge kann das je nach Ausrüstung eng werden.
Mit Ausrüstung sind richtige Schuhe, Stöcke und trittsicherheit gemeint.
Auch die detailierte Ortskenntnis ist enorm wichtig, denn dann ist es kein Problem.
Die Info: "Die Parkplätze sind markiert und von dort musst Du nur ein kleines Stück laufen" ist richtig.
Wichtig ist, das man auch Kondition hat.
Weiterhin sind Fotos mit falscher Blickachse hinterlegt, was die Suche vor Ort nicht einfacher macht und unter Umständen Druck erzeugt.
Und was mich erleichtert, die "richtigen" Spots der Insider fehlen.
Positiv ist, dass die Wetterbedingungen wie Sonnenstand stimmen und leicht zu bedienen sind.
Ein Spot der fehlt ist zum Beispiel:
https://www.zielfoto.com/story/zu-was-ist-ein-fake-foto-ki-ist-nicht-alles/
Hi Klaus,
ich hab mich nach der Korsika-Reise der Zielfoto Crew auch mal etwas mit der App auseinander gesetzt und stimme dir zu teilen zu.
Ich finde die App an sich von der Idee super, gerade mit der Idee, dass die Community da mitarbeitet und so immer mehr Spots ergänzt werden können. D.h. deinen fehlenden Spot kannst du dann einfach selbst nachtragen.
Das scheint aber auch ein Teil des Problems zu sein. Ich war vor 2 Wochen in den Dolomiten und wollte die App als Inspiration nutzen. Leider waren gerade an den üblichen Spots z.T. mehrere Markierungen, sodass es sehr unübersichtlich geworden ist. Zudem stimme ich dir voll zu, dass die Beschreibung für den Weg z.T. extrem schwammig und ungenau ist. Gerade was Kondition, Ausrüstung und Beschreibung angeht, ist das z.T. schon spärlich, sodass ich mich da null drauf verlassen wollte.
D.h. von der Grundidee und als Inspiration finde ich die App an sich super, an der Umsetzung müsste da meines Erachtens noch ein bisschen gearbeitet werden. Ich bin aber auch ein bisschen zwiegspalten. Klar sind detailliertere Infos in so einer App super, aber gerade im Gebirge würde ich schon voraussetzen, dass sich jemand, der dort Fotografieren oder auch nur wandern will, vorab damit auseinander setzt und sich seine Ausrüstung, Route etc. selbst plant und sich nicht einfach auf Infos aus einer App verlässt. Leider ist das aber nicht immer gegeben.
@vincent-straub-2-2-2-2
Hallo Vincent,
ich finde die Grundidee klasse. Nur lebt die App von den Nutzern, die die Daten bereitstellen. Den Rahm schöpft der Betreiber ab.
Mit openstreetmap gibt es auch Kartenebenen die Aussichtspunkte perfekt anzeigen und man findet auch den sicheren Weg dorthin. Diese Ebene fehlt Locationscout.






