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iPad Air(M4)

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 Benjamin Ableitner
New Member Customer
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 2
Themenstarter  

Hallo zusammen,

ich stehe aktuell vor einer größeren Entscheidung bezüglich meines Setups und hoffe auf eure Erfahrungswerte. Da mein alter Rechner langsam den Geist aufgibt, überlege ich, meinen gesamten Workflow für die Bildbearbeitung auf das neue iPad Air M4 umzustellen. Der verbaute Chip ist ja ein echtes Kraftpaket, aber ich frage mich, ob das Tablet im Alltag wirklich einen vollwertigen Laptop oder Desktop ersetzen kann.

Einerseits reizt mich die enorme Mobilität, um flexibel im Zug oder auf der Couch arbeiten zu können, und ich stelle mir das Retuschieren mit dem Apple Pencil Pro deutlich intuitiver vor als mit der Maus. Zudem scheinen Apps wie Lightroom oder Affinity Photo mittlerweile sehr nah an die Desktop-Versionen heranzureichen. Andererseits habe ich noch einige Bedenken, was das Dateimanagement unter iPadOS angeht – gerade wenn man hunderte RAW-Dateien von externen SSDs importieren muss. Auch frage ich mich, ob mir das klassische Multitasking und der größere Bildschirm auf Dauer fehlen werden, zumal das Paket aus iPad, Stift und Tastatur preislich schon fast in Regionen eines MacBook Air vordringt.

Mich würde daher brennend interessieren, ob jemand von euch aktiv mit dem Air M4 an Fotos arbeitet. Wo stößt das Gerät in der Praxis an seine Grenzen und wo macht es so richtig Spaß? Lohnt sich der Sprung für einen ernsthaften Workflow oder bereut man den Verzicht auf ein „echtes“ Betriebssystem am Ende doch? Ich freue mich sehr auf eure Meinungen und Tipps!


   
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 Roy Martin
Honorable Member Customer
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 360
 

Servus Benjamin,

ich hab‘ ein iPad Pro 12 M1 mit 1 TB und 16 GB RAM eine Zeit lang für Lightroom verwendet. Ja, das Arbeiten mit dem Pencil Pro bereitet Freude.

Jedoch, das PadOs ist ein Käfig, denn es ist kein MacOS. Die volle Power der NPU noch vom RAM wird voll ausgenutzt. Einige Apps, die ich nutze, laufen nicht. 

Jedoch bin ich für das mobile Sichern und Bearbeiten meiner Bilder wieder zurück beim Laptop. 
Ich nutze ein Asus ROG X16 mit 64 GB RAM und den Asus Pen. Der Workflow ist hier deutlich schneller. Zunächst nütze ich für‘s Culling der Bilder IrfanView. Sowohl bei der A7IV, A7RV und insbesondere bei der A1 ist ein vorangegangenes Culling sinnvoll, um nur Bilder zu importieren, die ich wirklich bearbeiten will.

Aufgrund der hohen Megapixel der A1 und der A7RV sind die 64 GB merklich schneller. Kein verzögertes Öffnen, kein Lagging beim Verwenden von Masken. 

Nach Lightroom gebe ich die Bilder noch in Topaz Labs Photo AI, zur Entrauschung. Lightroom hat eine gute Entrauschung, aber Topaz kann Batch-Verarbeitung. Editieren der Bilder und anschließend werden alle Bilder nacheinander berechnet und im gewünschten Format ausgegeben. 

Auch das Thema Displaygröße hat mich dazu gebracht wieder zum Laptop zu gehen. 
Mein Desktop hat 32“ UHD, auch 16“ UHD ist dagegen klein, aber immer noch größer als 12“.

Wenn du viele Bilder und regelmäßig editierst, würde ich mit meinen Erfahrungen doch einen Laptop mit ordentlicher Hardware-Ausstattung empfehlen. 


   
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 Vincent Straub
Active Member Customer
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 9
 

Hi Benjamin,

ich habe noch ein altes iPad und stand letztes Jahr auch vor der Entscheidung mein Setup zu ändern und habe mich dann schließlich für ein Macbook Pro 14" und gegen die Variante iPad entschieden. 

Bei mir waren die Faktoren ähnlich wie bei Roy das Fehlen mancher Apps (nutze z.B. gerne Lightroom classic um Papierprofile von Whitewall zum Drucken zu verwenden) und einfach die Ergonomie. Ich genieße es schon mal fix SD, Cfexpress und externe Festplatte (plus ggf. Strom) anzuschließen ohne Adapter. Da ich keinen weiteren Rechner habe zur Bildbearbeitung, finde ich die bessere Konnektivität mit einem oder mehreren Bildschirmen definitiv auch ein Plus. Dazu wollte ich gerne das Nanotexturglas (was beim Air nicht geht und beim Pro  

Auch bei Lightroom hat die mobile Version echt gut aufgeholt, mir gefällt die Variante auf dem Laptop aber immer noch besser (Kleinigkeiten, wie Ordnermanagement), du wirst aber, wenn du nur mit einer App (Lightroom) arbeitest auch zurecht kommen (in wie fern der Prozessor da limitiert, kann ich dir leider nicht sagen. Ich nutze mein altes iPad Air (ohne M Prozessor) immer noch ab und an, um abends auf der Couch nebenbei ein bisschen auszuprobieren und an Bildern zu feilen und bin da eher durch die Arbeit auf der Cloud limitiert. 

Zuletzt war es am Ende auch der (recht absurde) Preis für ein iPad in entsprechender Ausstattung. Gerade wenn du mobil arbeiten willst und nicht immer (gutes) WLAN hast, brauchst du entsprechenden Speicher (und/oder zusätzlich Cellular). Das iPad Air M4 mit 13" und 1TB kostet dann schon knapp 1500€ (ohne Stift und Tastatur), was ich dann schon heftig finde. Bei mir war die Alternative das iPad Pro 13" und Nanotexturglas, was mit einem TB ohne Cellular und sonstigen Utensilien ungefähr genauso teuer war, wie mein Macbook Pro mit M4 Pro Prozessor.


   
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 Benjamin Ableitner
New Member Customer
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 2
Themenstarter  

Hallo zusammen,

ich wollte mich kurz zurückmelden und mich ganz herzlich bei euch bedanken! Eure Tipps und die konstruktiven Ratschläge haben mir wirklich weitergeholfen. Ich hab es leider schon fast geahnt dass es kein vollwertiger Ersatz ist

Ich denke es wird dann wohl doch wieder ein MacBook…


   
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 Alexander Zonta
Estimable Member Customer
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 116
 

Servus Benjamin, ich habe keine so technisch versierte Antwort wie meine Vorgänger zu bieten. Ich habe mit dem iPad Pro begonnen und meine Bilder mit LR mobile editiert. Zudem hatte ich für Videos Final Cut als App drauf. Hat alles super funktioniert. Irgendwann habe ich dann aber noch ein MacBook Air dazugekauft und LR classic installiert. Und seit ich das habe, komme ich mit der limitierten mobile Version gar nicht mehr klar. Da merkt man erst, was da alles fehlt. Meiner Meinung nach ist da noch eine sehr große Lücke zwischen classic und mobile. Einziger Vorteil ist der Pencil, der bei feinen Bearbeitungen deutlich weicher und präziser eingesetzt werden kann als eine Maus, aber das war's dann auch schon. Also wenn es rein nach Lightroom geht, ist ein MacBook die bessere Wahl. Bei Final Cut läuft sowohl die App-Version auf dem iPad als auch die Kaufversion auf dem Mac einwandfrei. Mehr kann ich hier auch schon nicht mehr beisteuern 🙂


   
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