Ich benutze schon seit 2017 die Adobe Creative Cloud und habe fast die ganze Palette an Programmen in Ausbildung und Studium durch. (Ps, Lr, LrC, etc.)
Durch die letzten AGB Änderungen und co hatte ich aber überlegt ob es nicht eine möglichkeit gibt vom "Adobe Teufel" zu trennen.
Zum Videoschneiden bin ich mittlerweile zu DaVinci Resolve Studio gewechselt.
Für Photoshop und Illustrator scheint Affinity eine gute alternative zu bieten.
Aber was ist mit Lightroom? Nach meiner Recherche gibt es da kein wirkliches Konkurrenz Programm in dem man eine Bibliothek an Fotos bearbeiten kann. Oder habt ihr da andere Erfahrungen gemacht?
Hi Dominik
Finde es immer schwierig mit der LR-Alternative, da vieles Gewohnheitssache ist und das Investment in ein neues Tool reinzukommen bekanntlich sehr aufwendig sein kann. Hast Du Dir mal On1 angeschaut? https://www.on1.com/ Gibt aktuell auch ein Black-Friday-Angebot mit Life-Time-Lizenz und Updates durch das ganze Jahr 2025. Ich hatte die Version 2023 und 2024, nutze sie auch noch vereinzelt, bin aber wieder wegen des Workflows zu LR zurückgegangen.
Der Vorteil bei On1 ist: Wenn man einmal die Lizenz für eine Version hat, kommen immer wieder günstige Upgrade-Möglichkeiten auf die neueste Version (in der Regel +/- 50 CHF) - wobei jährliche Updates meines Erachtens gar nicht notwendig sind...die Funktionen sind sehr weitreichend und gehen über die von LR sogar hinaus.
Viel Spass beim Anschauen / Ausprobieren.
Beste Grüsse
Sebastian
Ich kann DXO Photolab noch sehr empfehlen.
Die Bibliotheksfunktionen sind zwar nicht ganz so gut aber die Bearbeitung finde ich sehr intuitiv und die Bildergebnisse sprechen für sich.
Servus Dominik,
nachdem es noch nicht genannt wurde, werfe ich mal Luminar Neo in die Diskussion.
Ich hab’ es mal eine kurze Zeit neben Lightroom her genutzt. Hat paar interessante Features.
Vielleicht gut zu wissen: Die Firma Skylum, die Luminar Neo steht, ist ein ukrainisches Unternehmen mit Sitz in Kiev. Je nachdem wie sich der russisch-ukrainische Krieg weiterentwickelt, könnte dies Auswirkungen auf den Software-Support haben.
Schau dir Mal Darktable an. Ist kostenlos.
Ich benutze seit geraumer Zeit Affinity Photo. Es ist eine Einmalzahlung und kein Abo, was mich sehr angesprochen hat. Es ähnelt jedoch viel mehr Photoshop als Lightroom... Da ich nicht mit Lightroom arbeite, macht mir persönlich das überhaupt nichts aus.
Außerdem fehlen viele KI-Optionen, weswegen ich für sowas, wenn ich es mal brauche, auf Topaz zurückgreife. Aber vielleicht tut sich da auch was in der Zukunft.
Insgesamt eine wirklich günstige, aber gute Alternative zu Adobe, meiner Meinung nach. 🙂
Das Topic ist schon etwas älter, aber durchaus universeller und vllt. auch für andere noch interessant. Da Darktable bereits genannt wurde und ich es seit einigen Jahren zur Raw-Entwicklung nutze, teile ich mal ungefragt meine Meinung zur Frage, ob DT eine Alternative zu Lightroom ist.
Die Kurzfassung
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Ich denke DT kann eine gute Alternative für Lightroom sein, wenn man Spaß daran hat, sich mit einer Software auseinanderzusetzen. Wer schnell und mit möglichst wenig Aufwand gute Ergebnisse haben möchte, sollte vermutlich lieber auf sowas Luminar Neo oder Affinity Photo zurückgreifen.
Die lange Fassung
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DT ist eine sehr typische Open-Source-Software: Unfassbar mächtig, aber weder besonders elegant noch übersichtlich. Sieht man von den KI-Funktionen ab, fällt mir spontan kein Bearbeitungsschritt ein, den man aus Lightroom kennt, der nicht auch in DT möglich wäre. Nun kommt allerdings das aber: Die Lernkurve.
Zur Zeit listet das Handbuch über 60 Module auf, deren Funktion(en) teilweise sehr ähnlich sein können. Hier ein Beispiel: Es gibt ein Modul "tone curve" und ein Modul "rgb curve" und beide – so viel verrät der Name bereit – nutzen eine Kurvendarstellung der Helligkeitswerte des Bildes, um diese zu beeinflussen. Während "tone curve" im Lab-Farbraum operiert, nutzt "rgb curve" den RGB-Farbraum. Damit ploppen die ersten Fragen auf: Was bedeutet das? Ist das relevant für mich? Welches Modul sollte ich jetzt benutzen? Und um noch eins oben drauf zu setzen bietet das Modul "tone equilizer" nahezu die gleiche Funktion. Dies bietet eine große Vielfalt an Möglichkeiten, da jedes Modul seine eigenen Stärken und Schwächen mit sich bringt. Ich habe also die Möglichkeit, exakt den Parameter in jener Weise zu ändern, wie ich es mir vorstelle. Aber will man erst mal im Handbuch drei Modulen (deren Namen man ja dann auch erst mal kennen müsste) studieren, wenn man einfach eine 0-8-15 S-Kurve einstellen möchte, um dem Bild etwas mehr Kontrast zu verleihen?
Auf lange Sicht gesehen findet man natürlich "einfach" ein Set an Module, das für den eigenen Workflow gut passt und speichert es in einem personalisierten Tab. Hat man diesen Punkt erreicht, lässt sich DT vermutlich ebenso bequem nutzen wie z.B. Lightroom, aber der Weg bis da hin kann durchaus steinig sein und erfordert ein gewisses Maß an Frustrationstolleranz.
P.S.: Damit möchte ich nicht sagen, dass Bildbearbeitung als kreativer Akt mit proprietärer Software einfach und schnell ist, sondern, dass das Softwaredesign, das Userinteface und die Userexperience häufig besser ist.
I've been using Affinity Photo for quite some time. It's a one-time payment, not a subscription, which really appealed to me. However, it's much more like Photoshop than Lightroom... Since I don't use Lightroom, I personally don't mind it at all.
Also, there aren't many AI options, so I resort to Topaz when I need it. But maybe something will change there in the future.
Overall, a really cheap but good alternative to Adobe, in my opinion. 🙂 [ Link entfernt ] watermark remove from image[/url]
Affinity Photo is indeed a solid choice! The one-time payment model is a big win, especially for those who prefer avoiding subscriptions. While it leans more towards Photoshop than Lightroom, its powerful tools make it a great value. For those needing advanced AI features or tools like watermark remove from image, pairing it with Topaz is a smart move. Hopefully, Affinity will expand its AI capabilities in the future! 😊
Hallo zusammen,
auch ich kann als kostenlose Alternative zu LRC auch Darktable vollens empfehlen. Ich habe einige kostenlose Bildbearbeitungsprogramme getestet und dieses ist das beste. Vor allem die Rauschreduzierung ist top, sowas habe ich in keinem anderen kostenlosen Programm gesehen. Es dauert ein bisschen, bis man sich eingearbeitet hat aber dann macht das Bearbeiten richtig Spaß.
Viele Grüße
Die Skylum Crew ist schon länger nicht mehr in der Ukraine.
Luminar Neo gibt's zum Black Friday immer günstig, zumal man das nur einmal bezahlt. Die Version mit allem drum und dran gibt's dann schon um die 100€, vielleicht sogar günstiger (habe was von 79€ gehört).
Gerade die letzten neuen Features sind einzigartig und es hat sich längst zu einer einfachen aber mächtigen Bildbearbeitung gemausert. Ich nutze es neben Lightroom Classic, Standalone und auch als Plugin. Wenn Adobe so weitermacht, werde ich ganz auf Luminar Neo umsteigen. Dazu müssten die allerdings in der Bearbeitungsgeschwindigkeit bei großen Raws zulegen, meine Sony Raws laufen gut, bei den Fuji GFX Files mit 102MP brauchts etwas Geduld.
Ich habe bis Heute das adobe gehabt . Leider gibt es die 20 gb Variante nicht mehr im Angebot . Ich möchte jett auf Luminar Neo umsteigen . Ist es zu Empfehlen
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Das Thema ist alt aber vermutlich noch aktuell.
Ich nutze noch LrC, habe noch das 20GB Abo, anscheinend noch immer für Bestandskunden verfügbar, wenn sie jahresweise im Voraus zahlen (119,-) Verglichen mit jährlichen Updatekosten bei manchen Alternativen mit "Lifetime License" ist das gar nicht so übertreiben viel.
Aus zwei Gründen würde ich gerne trotzdem weg von Adobe:
- Abozwang mit Erpressungsfaktor, dass die gesamte eigene Arbeit nicht mehr verfügbar ist, wenn man nicht mehr zahlt (Raw Edits und Katalog).
- Adobes Haltung: Installer installiert an allen möglichen Stellen im ganzen System seinen Kram. Und die Software kontaktiert zig verschiedene Server, teilweise im Minutentakt. Und teilweise durch mehrere Hintergrundprozesse, die immer laufen, auch wenn ich gar kein Produkt nutze. (Adobe Cloud nutze ich nicht!). Man muss nicht besonders paranoid sein, um dabei ein schlechtes Gefühl zu haben. Fühlt sich an, als wenn die meinen ganzen Rechner übernommen haben, das gehört sich einfach nicht. Dass sie bereit sind, einfach mal von heute auf Morgen die Abopreise zu verdoppeln, haben sie letztes Jahr gezeigt. Dass sie aus politischen Gründen einfach mal bezahlte Software abdrehen, haben sie vor ein paar Jahren in Venezuela gezeigt, usw.
Hier ist, was ich in der letzten Zeit gefunden habe: Hilfreich ist, wenn man Verwaltung und Bildbearbeitung getrennt betrachtet. Beides gut und bequem in einer Applikation zu finden ist leider besonders schwer.
- ich habe mich auf MacOS konzentriert, weil ich das nutze; das meiste ist auch für Windows verfügbar, manchmal gar für Linux.
- keine Gewähr, das sind alles persönliche Meinungen; Preise können sich natürlich auch schnell ändern. Alles nur zur Übersicht, probiert selbst aus, was interessant klingt
RawTherapee
kostenlos, Open source. Hab ich persönlich noch nicht so viel mit gemacht. Dem ersten Eindruck nach und was andere so berichten: ein guter RAW-editor, Einsteigerfreundlicher als darktable.
Darktable
kostenlos, Open source. Hab ich persönlich noch nicht so viel mit gemacht. Dem ersten Eindruck nach und was andere so berichten: ein guter RAW-editor, der sehr technisch, sehr mächtig ist, manches "ungewohnt" präsentiert. (Erinnert mich etwas an blender für 3D-Berbeitung 😉
DigiKam
kostenlos, open Source.
Eine Bildverwaltung, die mir sehr gut gefällt. Sehr viele Funktionen, Metadaten, ... (Persönlcih gefällt mir auch, dass man als Backend verschiedene Datenbanken nutzen kann, zb mysql, auf Wunsch auch auf einem externen Serber, womit ich eh viel mache und wo ich mir zutraue auch mal ein eigenes Script zu schreiben, das mir Daten aufräumt, zb Stichtworte zuordnet, dateipfade anpasst, ... ohne immer auf die Programmierer der Software angewiesen zu sein.)
Optisch leider wie die obigen beiden mit diesem OpenSource Look. Es gibt wohl zu wenig UX- und Grafikdesigner, die bereit sind, umsonst für eine gute Sache zu arbeiten ;(
Ein Bildeditor ist auch eingebaut, aber der scheint eher rudimentär zu sein ...
DxO Photolab
Manche sagen, der beste RAW Converter/ Editor. Scheint sehr mächtig. KI Funktionen gibts dazu.
Browser/Verwaltung ist vorhanden aber eher rudimentär. Nutzt eigentlich die Ordnerstruktur im System. Gut wenn man da Ordnung hat. Man kann Ordner Scanen lassen, um den Zugriff zu beschleunigen, aber es fühlt sich auch so ganz flott an. Funktionen wie Map und Geotagging scheint es nicht zu geben.
zZt rund 240,- und dann für updates ca die Hälfte. Da es Version 9 ist und nicht Version 2026, suggeriert es mir, dass man das update nur zahlen soll, wenn es wirklich neue Features gibt und nicht einfach, weil ein Jahr rum ist 😉
ON1 Raw
Verwaltung ist ganz nett. Hat aber keine eigene datenbank/Katalog sondern schmeisst im Dateisystem neben jedes Bild eine .on1 - Datei. weiss noch nicht, ob ich das mag 😉
Bildbearbeitung ganz nett, mit KI Funktionen. Defaults scheinen mir alle etwas in Richtung "Wow" effekt zu gehen und für meinen Geschmack etwas zu viel. Ob man das gut genug anpassen kann? Muss ich noch etwas mehr testen.
kostet rund 180,- und die Versionsnummer "2026" legt nahe, dass die jedes Jahr ein Update verkaufen wollen. Für mehr KI, oder als LrC Plugin gibt es noch Versionen, die mehr kosten.
PhotoSupreme
Bilddatenbank. Hat mir gut gefallen. Made in France, glaube ich. Keine Bearbeitung.
Kosten ca 250,- (Server Version mehr, Linux-Version weniger) Für KI-Funktionen oder auch Google Maps für GeoTagging soll man noch einen Vertrag mit Google machen. Da scheinen mir, wenn man über Freibeträge hinaus kommt, noch unübersichtlich Kosten entstehen zu können. Version "2026" deutet auf regelmäßige zahlungspflichtge Updates hin.
Luminar Neo
hab ich noch nicht probiert. Macht zur Zeit viel Werbung(?)
Excire
Hab ich nur kurz probiert. Scheint auf Suche und Verschlagwortung mit KI spezialisiert zu sein, auch als LrC-Plugin
(muss jetzt aus Zeitgründen schnell abschließen; hab eh keinen Anspriuch auf Vollständigkeit. Gerne korrigieren und ergänzen)
viele Grüße
Christian
Schaut euch doch mal Capture One an. Zwar Teurer im Abo als Lightroom aber es gibt eine Einmalzahlung eine Kaufversion. Bibliothekfunktion ist anderst als bei Lightroom. Man Arbeitet in Sessions. Ich lann aber meiner Session auch meine NAS hinzufügen und direkt alle Ordner in meiner Session verknüpfen.






