
DJI hat die neue Osmo Nano vorgestellt und bringt damit ein Konzept zurück, das viele von der Action 2 noch kennen: eine ultrakompakte, magnetisch montierbare POV-Kamera, die maximale Freiheit bei minimalem Gewicht bieten soll. Mit rund 52 Gramm, einem großen 1/1.3-Zoll-Sensor und einem cleveren Dock geht DJI nun den entscheidenden Schritt weiter, um die Idee einer modularen Mini-Actioncam endlich erwachsen zu machen.
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Von der Action 2 zur Osmo Nano
Schon bei der Action 2 war DJI mutig: ein winziges Kameramodul, magnetische Befestigung, dazu ein Zubehör-Ökosystem mit Frontdisplay und Akku-Modul. Viele schätzten die Flexibilität, doch im Alltag kämpfte das System mit Hitzeproblemen, begrenzter Akkulaufzeit und eingeschränkter Robustheit.
Die Osmo Nano greift das Konzept erneut auf, verbessert es aber an entscheidenden Stellen. Sie ist leichter, wasserfester und setzt mit dem Multifunctional Vision Dock auf ein durchdachteres Basismodul, das Display, Akkuverlängerung und Kontrolle vereint. Damit wird aus einer cleveren Idee ein in sich stimmigeres Produkt, das auch in der Praxis überzeugen soll.
Design, Befestigung & Alltagstauglichkeit
Die Kamera ist winzig – gerade einmal 57 × 29 × 28 mm – und wiegt kaum mehr als ein Schokoriegel. Dank magnetischer Befestigung lässt sie sich vielseitig einsetzen: am Helm, am Brustgurt, auf der Mütze oder am Halsband. Die Osmo Nano ist bis 10 Meter wasserdicht, ohne dass zusätzliches Zubehör nötig ist – ein klarer Fortschritt gegenüber der Action 2.
Das Dock bringt Komfort: ein OLED-Touchscreen für Live-Vorschau, zusätzliche Akkulaufzeit von bis zu 200 Minuten (bei 1080p) und Schnellladefunktion. Das Dock ist zudem IPX4-geschützt, also spritzwassersicher – ideal für Outdoor-Einsätze.
Sensor & Videoqualität
Technisch hat DJI ordentlich nachgelegt. Die Osmo Nano nutzt einen 1/1.3-Zoll-Sensor, der deutlich größer ist als der vieler Mitbewerber. Er liefert bis zu 13,5 Blendenstufen Dynamikumfang und erlaubt 10-Bit D-Log M-Aufnahmen für mehr Flexibilität in der Postproduktion. Videos können in 4K mit 60 fps aufgenommen werden, Slow Motion sogar in 4K/120 fps.
Das Ultraweitwinkel von 143° sorgt für immersive Aufnahmen, während RockSteady 3.0 und HorizonBalancing Verwacklungen und Kippbewegungen zuverlässig ausgleichen. Damit rückt die Nano näher an eine „große“ Actioncam heran, nur eben in einem extrem kompakten Gehäuse.
Evolution statt Revolution
Die Osmo Nano ist weniger eine völlige Neuerfindung, sondern vielmehr eine logische Weiterentwicklung. DJI hat die Stärken der Action 2 – Kompaktheit, Modularität, magnetisches Zubehör – übernommen, aber Schwachpunkte gezielt adressiert: bessere Hitzebeständigkeit, mehr Akkulaufzeit, wasserdichtes Gehäuse und ein durchdachtes Dock.
Damit wirkt die Nano wie das, was sich viele bei der Action 2 schon gewünscht hätten: eine tragbare, modulare Kamera, die tatsächlich auch im Alltag funktioniert, statt nur in der Theorie begeistert.

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Varianten & Preis
Besonders interessant ist, dass DJI die Osmo Nano in zwei Versionen anbietet – jeweils mit fest integriertem Speicher:
- 64 GB für 279 €
- 128 GB für 309 €
Damit spart man sich Speicherkarten, hat aber eine klare Wahl, wie viel Material man direkt in der Kamera sichern möchte. Der interne Speicher ist schnell, zuverlässig und macht die Nano sofort einsatzbereit – ein praktischer Vorteil für spontane Aufnahmen. Auf Wunsch kann er durch eine microSD Karte mit bis zu 1TB Kapazität erweirtert werden.
Wir wollen eure Meinung hören! Im ZIELFOTO-Forum haben wir eine Diskussion gestartet: “DJI Osmo Nano vorgestellt – ultrakompakte Actioncam mit Dock und internem Speicher“







