DJI Mic Mini 2: Mehr Farbe, mehr Klang, weniger Geld

DJI hat gestern das Mic Mini 2 offiziell vorgestellt und die Preisgestaltung ist die eigentliche Überraschung. Der Einstiegspreis liegt bei 33 Euro für einen einzelnen Sender, das interessanteste Bundle mit zwei Sendern, Kamera-Empfänger, Ladeschale und allen zehn Farbabdeckungen bei 99 Euro. Zum Vergleich: Das originale Mic Mini kostete beim Launch 2024 noch 59 Euro für den Einzelsender und 169 Euro für das Vollbundle.
Das ist kein normaler Generationswechsel. DJI setzt den aktuellen Straßenpreis des Vorgängers als neuen UVP-Einstiegspreis fest und signalisiert damit klar: Der Budgetmarkt für Funkmikrofone ist enger geworden.
Was neu ist
Das Mic Mini 2 ist ab sofort erhältlich und bringt 48-kHz-/24-Bit-Audio, drei Klangvoreinstellungen, zweistufige Geräuschunterdrückung und eine neue All-in-One-Ladeschale.
Farbige Magnetabdeckungen sind das auffälligste neue Feature: Standardmäßig liegen Obsidianschwarz und Glanzweiß bei. Acht weitere Farben sind separat erhältlich insgesamt also zehn Farboptionen. In Zusammenarbeit mit der Illustratorin Victo Ngai hat DJI zusätzlich die “Time Series” entworfen: vier Designs in den Phasen Dawn, Surge, Blaze und Glimmer, ebenfalls separat erhältlich.
Schnelleres Laden: Die Ladezeit des Senders sinkt von 90 auf 70 Minuten.
Klangvoreinstellungen (Vocal Tone Presets) kommen vom Flaggschiff: Normal für natürlichen Klang, Bright für mehr Klarheit und Präsenz, Rich für eine tiefere, resonantere Stimme bisher exklusiv beim DJI Mic 3.
Überarbeitete Ladeschale: Die neue All-in-One-Ladeschale nimmt Sender, Empfänger und Zubehör gemeinsam auf. Die mobile Version fasst einen Sender und einen Handy-Empfänger.
Drehbarer Magnetclip: Der abnehmbare Clip lässt sich drehen, sodass das Mikrofon besser zur Schallquelle ausgerichtet werden kann.
Was gleich geblieben ist
Akkulaufzeit des Senders (11,5 Stunden), Empfänger (10,5 Stunden), Ladeschale (48 Stunden) sowie Audio-Qualität (48 kHz, 24 Bit) und zweistufige Geräuschunterdrückung sind gegenüber dem Vorgänger unverändert. Das Gewicht des Senders wächst minimal von 10 auf 11 Gramm bedingt durch das neue Magnetsystem.
Keine interne Aufnahme. Das bleibt dem Flaggschiff DJI Mic 3 vorbehalten und kommt erst mit dem angekündigten Mic Mini 2S laut DJI voraussichtlich im Sommer 2026.
OsmoAudio und Kompatibilität
Das Mic Mini 2 verbindet sich per DJI OsmoAudio direkt mit Osmo Pocket, Osmo 360, Osmo Nano, Osmo Action und weiteren kompatiblen Geräten ohne zusätzlichen Empfänger, mit 48-kHz-/24-Bit-Audio. Für alle anderen Kameras dient der 3,5-mm-Empfänger, für Smartphones der USB-C-Mobil-Empfänger.
Der DJI Mic Mini-Empfänger ist generationsübergreifend kompatibel: Er funktioniert sowohl mit dem Mic Mini 1 als auch dem Mic Mini 2.
Einordnung:
Das Mic Mini 2 ist kein technischer Sprung es ist eine Positionierungsentscheidung. DJI hält den Preis stabil, packt die Vocal Tone Presets aus dem Mic 3 dazu und gibt dem Produkt ein frischeres Gesicht. Wer bereits ein Mic Mini der ersten Generation hat, braucht nicht zu wechseln. Wer neu einsteigt, bekommt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Einstiegssegment.
Für alle, die interne Aufnahme brauchen, lohnt das Warten auf das Mic Mini 2S im Sommer oder der direkte Einstieg ins Mic 3.
Nutzt ihr schon das Mic Mini oder plant ihr den Umstieg aufs Mic Mini 2? Schreibt es in die Kommentare.







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