Canon EOS R6 V: Vollständige Specs geleakt – Ankündigung am 13. Mai?

Der Countdown läuft. Die Canon EOS R6 V wird laut mehreren Quellen am 13. Mai 2026 offiziell vorgestellt, Auslieferung im Juni. Und erstmals liegt eine vollständige Spezifikationsliste vor, die von zwei unabhängigen Quellen thenewcamera.com und Canon Rumors inhaltlich übereinstimmend beschrieben wird.
Wichtige Einordnung vorab: Es handelt sich weiterhin um geleakte Specs, keine offizielle Canon-Ankündigung. thenewcamera.com spricht von “Doppelbestätigung”, weil Canon Rumors dieselben Kerndaten unabhängig veröffentlicht hat. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, ist aber keine Garantie.
Was geleakt wurde
| Sensor | 32,5 Megapixel Vollformat FSI CMOS derselbe Sensor wie in der Canon EOS R6 Mark III und der Cinema EOS C50. |
| Video | 7K/60p RAW intern im Open-Gate-Format (7K/30p RAW ebenfalls), bis zu 6,9K 4:2:2 und ProRes RAW in 10-Bit. Canon Log 2 und Canon Log 3 werden beide unterstützt. |
| Aktive Kühlung | Ein eingebauter Lüfter mit drei Stufen (niedrig, mittel, hoch) soll Überhitzung bei langen 7K-Aufnahmen verhindern ein Feature, das der R6 Mark III fehlt. Das ist das vielleicht wichtigste Differenzierungsmerkmal gegenüber dem Vorgänger. |
| IBIS | 7,5 Stops Bildstabilisierung |
| Autofokus | 1.053 Fokuspunkte mit Dual Pixel AF, voraussichtlich auf dem Niveau der R6 Mark III |
| Sucher | Keiner. Die Kamera ist ohne EVF konzipiert, Video-First-Design mit variablem LCD-Display. |
| Speicher | Dual-Slot mit CFexpress Typ B und UHS-II SD |
| Verschluss | Nur elektronisch, 1/16.000 bis 30 Sekunden |
| ISO | 100–64.000, erweiterbar auf 50–102.400 |
| Gewicht | Circa 598 Gramm ohne Objektiv |
| Akku | LP-E6P |
| Preis | 2.549 Euro für den Body. Rund 350 Euro günstiger als der aktuelle Straßenpreis des EOS R6 Mark III. |
Das RF 20-50mm f/4L IS USM PZ
Gemeinsam mit der R6 V soll das RF 20-50mm f/4L IS USM PZ angekündigt werden. Canons erstes L-Objektiv mit Power-Zoom-Mechanismus für den RF-Mount. Konstante Blende f/4, Wetterschutz, optischer IS. Das Objektiv dürfte als Kitlens für die R6 V positioniert werden, ideal für Gimbal-Aufnahmen und Vlogging, wo ein motorisierter Zoom ohne hörbare Klick-Stufen essenziell ist.
Einordnung
Die R6 V ist keine Kamera für Fotografen. Kein EVF, kein mechanischer Verschluss, keine Foto-spezifischen Features, die über die R6 Mark III hinausgehen, das alles bleibt dem Fotografie-Flaggschiff überlassen.
Was die R6 V ist: Canons Antwort auf Sony FX3 und Nikon ZR im Segment der kompakten Cinema-Hybridkameras. 7K Open Gate RAW intern, aktive Kühlung, ProRes RAW. Bei 2.549 Euro für den Body positioniert sich die R6 V als zugänglichster Weg in Canons professionelles Video-Ökosystem.
Der einzige Vorbehalt: Ohne EVF und ohne mechanischen Verschluss ist die Kamera für hybride Fotografen, die gelegentlich auch filmen, weniger attraktiv als die R6 Mark III. Canon segmentiert hier bewusst wer beides will, zahlt für die R6 Mark III.
Aktive Kühlung, 7K RAW intern, kein EVF. Ist das für euch die perfekte Video-Kamera, oder fehlt euch zu viel für den Alltag als Hybrid-Shooter? Schreibt es in die Kommentare.







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