Canon bringt zwei neue Kameras: Kommt jetzt die Retro EOS R8?

Canon hat laut canonrumors.com ein zweites Kameramodell offiziell registriert. Konkret geht es um zwei Codes, die unter dem bekannten Kürzel „DS“ laufen. Dieses Präfix nutzt Canon ausschließlich für digitale Spiegelreflex- oder spiegellose Systemkameras mit Wechselobjektiven. Reine Kompaktkameras oder Kinolinien sind damit also schon mal vom Tisch.
Was steckt hinter den Codes?
Die erste Kamera tauchte bereits vor einigen Wochen in den Listen auf und trägt die Kennung DS126947. In der Branche gilt es inzwischen als nahezu sicher, dass es sich hierbei um die lang erwartete Nachfolgerin der beliebten Canon EOS R8 handelt. Die Ankündigung wird für Ende August oder Anfang September erwartet.
Die wirkliche Überraschung ist jedoch das zweite Modell mit der Nummer DS126973. Diese Registrierung ist brandneu und wurde erst vor wenigen Tagen finalisiert. Während beim ersten Modell schon fleißig über die inneren Werte spekuliert wird, lässt uns Canon beim zweiten Gehäuse noch komplett im Dunkeln stehen.
Modell 1: Setzt die EOS R8 Mark II auf den Retro-Trend?
Viele Zeichen deuten darauf hin, dass Canon mit der EOS R8 Mark II einen neuen Weg einschlägt. Man will den extrem erfolgreichen Retro-Modellen von Nikon (mit der Z f und Z fc) und Fujifilm nicht mehr kampflos das Feld überlassen. Es wird Zeit, dass Canon das Erbe legendärer analoger Gehäuse wie der AE-1 in das moderne RF-System bringt.
- Geplantes Release: Spätsommer / Frühherbst 2026, pünktlich zum Q4-Ansturm.
- Erwarteter Sensor: Wahrscheinlich kommt der hochauflösende 32,5 Megapixel Vollformatsensor zum Einsatz, den wir bereits aus der frisch ausgelieferten EOS R6 V kennen.
- Das Design: Ein echtes mechanisches Retro-Gehäuse mit Einstellrädern aus Metall. Bleibt zu hoffen, dass Canon hier mehr liefert als nur eine silberne Plastik-Lackierung, sondern echte Haptik bietet.
- Der Knackpunkt: Es wird heiß darüber diskutiert, ob Canon diesem Budget-Gehäuse endlich einen eingebauten Bildstabilisator (IBIS) spendiert. Ohne IBIS wäre ein solches Gehäuse im Jahr 2026 schlichtweg veraltet.
Modell 2: R7 Mark II oder etwas völlig Neues?
Über das neu registrierte Modell DS126973 gibt es aktuell noch keine verlässlichen technischen Daten. Wenn man logisch kombiniert und den Produktzyklus betrachtet, kommen eigentlich nur zwei realistische Szenarien in Frage. Beide hätten für die Praxis extrem unterschiedliche Auswirkungen.
Szenario A: Die Canon EOS R7 Mark II
Die aktuelle APS-C-Speerspitze EOS R7 hat nun schon einige Jahre auf dem Buckel. Sport- und Wildlife-Fotografen warten auf ein Update, das vor allem das Rolling-Shutter-Problem des Sensors behebt. Ein Stacked-APS-C-Sensor in einer R7 Mark II wäre die logische Antwort auf die starke Konkurrenz im Crop-Bereich.
Szenario B: Eine neue Einsteiger-Vollformat-Plattform
Nachdem die EOS RP bereits in einigen Teilen eingestellt wurde, klafft im Canon-Portfolio eine Lücke im Preisbereich unter 1.000 Euro. Es ist denkbar, dass Canon ein extrem abgespecktes, superkompaktes Vollformatgehäuse bringt, um junge Creator anzusprechen.
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